Kategorie: T5

(Nicht nur) Neue Blogs und Youtube-Kanäle für T5-Kletterer

Wie mir in den letzten Tagen beim Surfen (im Internet) aufgefallen ist, gibt es aktuell gleich mehrere neue Blogs und Youtube-Kanäle, die sich mit Fragen rund ums T5-Klettern (bzw. SZT) auseinander setzen. Vermutlich ist dies auch auf stärkeren Wettbewerb zurückzuführen. Was auch immer die Gründe aber sein mögen, in erster Linie profitieren natürlich die interessierten T5-Kletterer. Wenn auch ihr euch für das Thema interessiert, so findet ihr hier eine kleine Auflistung neuer und alter Blogs und Youtube-Kanäle rund ums Thema.
 
Blogs

  • ASGF – Blog und Youtube-Kanal in einem
  • Climbtools
  • Night Fly – einer der T5-Pioniere; leider seit 2012 inaktiv
  • Offrope – der neue Blog von Blacksafe/der KSE
  • Pilotschnur – leider lange keine Aktualisierungen mehr; dennoch sehr interessant

 
Youtube-Kanäle

 
Daneben bietet die Website von Geoclimbing viele lesenswerte Informationen. Einen weiteren Youtube-Kanal, den ich an dieser Stelle zudem noch kurz empfehlen möchte, obwohl er eigentlich T5 nur am Rande behandelt, ist End of the Comfort Zone.
 
Ihr kennt weitere interessante Blogs/Youtube-Kanäle/Websites zum Thema? Immer her damit! Ich erweitere die Liste gerne!

[T5] [Produkttest] Courant Cross Pro Kletterrucksack

Bitte beachten: Ich habe in diesem Posting keine Affiliate-Links u.Ä. versteckt noch erhalte ich Geld von Courant oder stehe mit der Firma in irgendeiner Form in Verbindung. Den im Produkttest gezeigten Rucksack habe ich mir selbst und aus freien Stücken für meine Caching-Touren angeschafft. Ich verzichte deshalb auch bewusst auf Links zu Shops, bei denen es den Artikel zu kaufen gibt.

 

Nachdem im Sommer die T5-Kletterausrüstung noch erweitert worden war, stand ich vor einem Problem: Der alte Kletterrucksack war auf einmal zu klein für meine Ausrüstung. Übergangsweise besorgte ich mir also einen größeren Rucksack, merkte jedoch schnell, dass ich auch hiermit an gewisse Grenzen stieß (zu unbequem, zu schwierig zu öffnen). Es nützte nichts, ein neues Transportbehältnis musste her. In Folge begann ich diverse Klettershops zu durchforsten, Threads zu lesen und Herstellerseiten zu besuchen bis ich am Ende eine (kurze) Liste mit möglicherweise brauchbaren Transportbehältern vorweisen konnte, die mehr oder minder zu meinen Kriterien „viel Platz“, „leicht zu transportieren“, „gutes Ordnungssystem“ sowie „leicht zu öffnen“ passten.
In die engere Auswahl kamen schließlich folgende Produkte:

 

Gemeinsam sind allen Produkten die durchdachten und anwendungsbezogenen Transport- und Ordnungskonzepte sowie (leider) die hohen Preise von circa 90€ beim Mammut Neon Gear bis 140€ (Courant Cross Pro, Beal Combi Pro). So merkte ich schnell, dass ich unter 100€ wohl kaum einen Rucksack bekommen würde, der mich selbst zufrieden stellen sollte.
Am Ende entschied ich mich dann für den Rucksack von Courant, welchen ich an dieser Stelle gerne vorstellen und empfehlen möchte. Warum keines der anderen Produkte? Nun, ganz einfach: Den Neon Gear Rucksack hat mein ständiger Kletterpartner in Gebrauch und er erschien mir für meine Zwecke zu klein. Beal bietet den Combi Pro Rucksack leider nur in der Farbe (neon-)gelb an und das war mir fürs Geocaching dann doch zu auffällig (außerdem mag ich schwarz) und bei der SherrillTree Seiltasche gefiel mir der Gedanke nicht, dass ich in Zukunft meine Ausrüstung von oben in die Tasche stopfen müsste. Blieb nur der Courant Cross Pro.

 

Eigene Produktfotos

 

Vorteile
Heute, einiges T5-Touren später, bin ich mit dieser Entscheidung weiterhin vollends zufrieden. Der Rucksack entspricht genau meinen Erwartungen:

  • Das Cordura-Material ist sehr robust und lässt sich gut säubern, auch wenn der Rucksack im Dreck lag.
  • Viele kleine Taschen (eine sogar von außen erreichbar) sowie die vielen Materialschlaufen innen und auch außen am Rucksack lassen ein richtiges Materiallager entstehen. So aufgeräumt war es bei mir vorher noch nie. Und die Ordnung hält sich auch über verschiedene Einsätze.
  • Der Rucksack dient im aufgeklappten Zustand auch als Unterlage. Hierdurch erspare ich mir Verschmutzungen am Material selbst.
  • Besonders gut gefallen mir die vielen Griffe, durch die sich der Rucksack schnell und einfach bewegen lässt.
  • Als Rucksack aufgeschnallt geht es mit wenig Belastung durch den Wald. Dies ist dann von Vorteil, wenn man mal wieder nicht direkt unter dem Zielobjekt parken kann.
  • Oben auf dem Rucksack ließe sich theoretisch auch der Helm befestigen. Ich bevorzuge aber die inkognito-Variante im Rucksack selbst.
  • Dadurch, dass der Rucksack zum öffnen aufgeklappt wird, sind auch die Öffnungen insgesamt groß genug, damit nichts mehr mühsam irgendwo rein gequetscht werden muss. Es reicht vollkommen zum Beispiel den Industriegurt mittig auf die Rückenfläche zu legen und den Rucksack dann zuzuklappen.
  • Der Rucksack ist ein Raumwunder im positiven Sinne. Abgesehen vom Seil sowie meiner Big Shot transportiere ich meine komplette Ausrüstung in ihm – und habe sogar noch Platz für Neuanschaffungen.

 

Nachteile
Leider ist auf dieser Welt aber nichts perfekt und so muss man auch bei diesem Rucksack ein paar kleinere Abstriche machen, welche vornehmlich im Bereich Tragekomfort zu finden sind:

  • Anders als beispielsweise beim Neon Gear ist die Hauptöffnung an der Vorderseite und nicht am Rücken. Wenn der Rucksack also zum Öffnen auf den Boden gelegt wird und dieser dreckig ist, hat man im Anschluss auch einen dreckigen Rücken.
  • Franzosen scheinen generell weniger breit gebaut zu sein. Ich selbst bin von meiner Statur her absolut kein Hüne und die ständige Büroarbeit sorgt auch nicht für besonders kräftige Schultermuskeln. Dennoch hätten die Schultergurte für mich ein wenig weiter auseinander liegen können, da sie derzeit doch etwas auf die Nackenmuskulatur drücken.
  • Kompromissloser Komfort beim Rucksacktragesystem sieht dann doch anders aus: Die Schultergurte lassen sich nur in der Länge einstellen, ein Brustgurt fehlt und auch die Rückenpartie gleicht nicht gerade der eines guten Rucksacks.
  • Der Hüftgurt des Rucksacks ist ebenfalls nur separat erhältlich und schlägt noch einmal mit fast 30€ eine weitere Kluft in den Geldbeutel.

 

Fazit
Trotz der Nachteile und des hohen Preises kann ich diesen Rucksack dennoch allen ans Herz legen, die Wert auf Ordnung und Platz legen. Alles weitere und noch nicht genannte sollte sich aus den Bildern der Galerie ergeben. Cacher aus dem Raum Mannheim können den Rucksack natürlich auch bei mir besichtigen und Fragen in den Kommentaren beantworte ich wie immer gerne.

Grigri 2 Verlosung beim Geocaching-Handbuch

Drüben beim Geocaching-Handbuch wird aktuell ein Grigri 2 verlost. Meines Erachtens gibt es zwar bessere Abseilgeräte auf dem Markt (vor allem die fehlende Panikfunktion sowie Zertifizierung als Abseilgerät führen hier dazu, dass das Gerät anderen unterlegen ist), als Sicherungsgerät für den Vorstieg oder als Element einer Kurzsicherung ist das Grigri 2 jedoch ideal. Wenn ihr also auch ein solches Gerät haben wollt, so bietet euch die Verlosung eine gute Chance auf einen Gewinn (sofern ich das Gerät durch meinen Blogpost nicht weg schnappe ;-)).

T5 Kletterkurse – Eine Anbieterübersicht

Einer der wichtigsten Ratschläge, den man einem T5-Aspiranten wohl geben kann, ist zunächst einen entsprechenden Kurs zu belegen, in dem zumindest die Basics von einem oder mehreren erfahrenen* Ausbilder(n) vermittelt werden (wenigstens so lange sich keine echten Experten im Bekanntenkreis finden lassen, die die gleiche Funktion übernehmen könnten). Leider ist es jedoch oft nicht ganz so einfach den nächsten und/oder besten Kurs zu finden. Ich habe deshalb einmal angefangen alle mir bekannten Kursanbieter aufzulisten, ohne dabei jedoch eine explizite Empfehlung für den einen oder den anderen Kurs auszusprechen – ginge auch gar nicht, schließlich habe ich bisher nur einen Kurs selbst belegt. Ein Hinweis sei jedoch noch erlaubt: Derzeit scheint sich das Lager der Kursanbieter in zwei verschiedene Richtungen aufzuspalten: Auf der einen Seite diejenigen, die mit einem Seil klettern und eher aus Richtung Sportkletterei/Baumkletterei kommen und auf der anderen Seite diejenigen, die ein Seil aus Redundanzgründen für unverantwortlich halten und eher der Industriekletterer-Fraktion zuzuschreiben sind. Aus meiner Sicht zählt, dass man sich bei dem Kursanbieter und vor allem beim Klettern sicher fühlen muss. Bildet euch deshalb am besten eure eigene Meinung und hört auf euer Bauchgefühl statt einer der beiden Richtungen blind zu vertrauen. Zudem sind nicht immer die teuersten Kurse auch die besten – anders herum gilt dies aber auch nicht automatisch. Ein guter Kurs sollte die Möglichkeit bieten verschiedenes Material und verschiedene Techniken zu testen und das Thema Sicherheit keinesfalls zu kurz kommen lassen (Klettern ist mehr als „nur“ den Baum hoch kommen).

 

13403 Berlin – Natural Touring
22926 Ahrensburg – Butterfly Concepts
25492 Heist – Hochseilgarten Heist
27801 Dötlingen – Axel Faaß
28195 Bremen – Rope Access Solutions
30451 Hannover – Seiltechnik Hannover
31737 Rinteln – ST Sicherheitsberatung
36381 Schlüchtern – High Solutions
41065 Mönchengladbach – Industrieklettershop.de
44601 Herne – rope ’n‘ roll
45326 Essen – DAV Essen
48155 Münster – Vertikal-Labor Münster
54552 Darscheid – Biwakschachtel
55118 Mainz – Seilkunst
61389 Schmitten – Höhensicherungstechnik plp
63628 Bad Soden-Salmünster – Kletter-Spezial-Einheit
64668 Rimbach – Pro Line Sports
65929 Frankfurt – Taunus Outdoor School
71522 Backnang – Geoclimbing.de
71711 Steinheim – T5 Kletterkurs
79117 Freiburg – Baumpflegerschule Busemann
79286 Glottertal – Drayer
99085 Erfurt – Outdoor Trainings
Diverse Orte – Münchener Baumkletterschule

 

Liste unvollständig, Angaben stimmen nicht oder sollen gelöscht werden? Bitte sendet mir eine Mail über das Kontaktformular und ich nehme die entsprechende Änderung auf.

 

* Eine entsprechende Ausbildung könnte ein gutes Indiz sein.