Gutenberg Giga 2015 – Mainzigartig gigantisch (GC50FTF)

Wenn der Eventsommer so weiter geht, wie er jetzt mit dem Gutenberg Giga begonnen hat, dann braucht Rudi Carell nicht länger nach wärmeren Temperatur fragen. Das Giga-Event in Gutenberg war nämlich – im übertragenen Sinne – wirklich sonnig. Und das lag wohl nicht nur am Wetter (das sah beim ersten Giga weltweit ja noch ganz anders aus), sondern primär an der sehr guten und professionellen Organisation des siebenköpfigen Orgateams, welche den über 10000 Besuchern erst einen so tollen Tag ermöglichte.

 

mz

 

Thema Öffentlichkeit
Bevor es zum eigentlichen Eventbericht geht, möchte ich mich noch kurz einem Thema widmen, welches bei diesem Event vielleicht eine größere Rolle spielte, als es bislang der Fall war: Nichtcacher (aka Muggels), insbesondere aus der Politik. JR849 – dessen Blog ich sehr schätze, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind – hat ja schon (mal wieder) schwärzeste (bzw roteste) Szenarien an die Wand gemalt und von der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf eine Unterwanderung der Geocaching-Community durch die SPD geschlossen:

Die Frage, ob ein Geocaching-Event eine politisch angehauchte Schirmherrschaft braucht, wird sich auf der Händlermeile und bei der Suche nach den extra ausgelegten Porno- Power-Dosen für eine garantiert volle 81er-Matrix vermutlich keiner so wirklich stellen.

 
Doch, die Frage kann man durchaus stellen, auch wenn man – wie ich – den derzeitigen Kurs mitschwimmt und sogar Powertrails mag. Deshalb hier meine 2 Cents: Geocaching ist längst nicht mehr nur ein Nischenhobby von dem niemand etwas weiß. Aktuell liegen circa 330.000 Dosen in Deutschland. Die Anzahl der Geocacher dürfte noch einmal wesentlich größer sein. Selbst das Bahn-Magazin macht schon Werbung für und mit Geocaching. Das ganze bringt natürlich auch Probleme mit sich und es bringt „uns“ gar nichts, wenn wir schmollend an längst vergangene Zeiten zurückdenken, in denen es diese Probleme nicht gab. Stattdessen müssen wir versuchen in der (vom Geocaching eventuell betroffenen) Öffentlichkeit zu werben und über das Hobby aufzuklären. Und wie könnte das besser geschehen, als wenn wir sowohl Politik als auch Medien auf unsere Seite holen? Mit der Schirmherrschaft ist genau das passiert und es gab sogar noch mehr Verbindungen in den Verwaltungsapparat hinein: Das City-Marketing hat das touristische Potential erkannt und dabei geholfen das Event zu organisieren. Das Bezahlsystem lief beispielsweise über das City-Marketing und das hat ganz wunderbar geklappt. Welche rechtlichen Konsequenzen/Vorteile aus der Partnerschaft erwachsen sind, sind mir nicht bekannt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auch auf dieser Ebene nicht nachteilig war. Aus meiner Sicht also insgesamt eine gute Sache. SPD-Stände etc gab es übrigens nicht. Warum auch? Die Ministerpräsidentin ist ja in ihrer Eigenschaft als eben diese und nicht als Parteibotschafterin aufgetreten…

 
Location
Bereits die Eventlocation erwies sich direkt nach dem Betreten als richtige und gute Wahl: Während es bei einigen Megas (und Gigas) im letzten Jahr zu Platz- und anderen Problemen gekommen war, die im direkten Zusammenhang mit der Location standen, bot die Mainzer Rheingoldhalle auf 7.000m² (die aber nicht komplett genutzt wurden) genügend Platz für Stände, Helfer und Programm. So war jederzeit überall eigentlich ein gutes Durchkommen möglich und auch die sowohl in den Foyers als auch im Kongress-Saal untergebrachten Stände waren zwar gut besucht, aber nicht völlig überlaufen. Den Shopping-Bedürfnissen der Besucher stand also nichts entgegen.
Davon abgetrennt waren die verschiedenen Säle in denen Vorträge gehalten, Coins getauscht und das Kinderprogramm veranstaltet wurden. Auch hier war nichts überlaufen und die Abtrennungen sorgten dafür, dass es weder innen noch außen zu laut wurde.

 
Logbuch
Im Kongress-Saal befand sich neben den Ausstellern auch das gigantische Logbuch: Ein großer weißer Quader (eigentlich ein Sockel), über dem das Maskottchen des Gutenberg Gigas stand und den Logvorgang überwachte. Platz war auch hier reichlich vorhanden und soweit ich es beobachten konnte, kam das Logbuch sowohl bei den Cachern als auch beim Groundspeak Headquarter sehr gut an. Gerüchten zufolge nimmt letzterer den kleinen Gutenberg jetzt sogar mit nach Hause.

 
Eventcaches
Dass großes auf uns zukommen würde, ließ sich schon lange im Vorfeld erahnen. Zunächst war ja bereits vor einem Jahr eine Reihe „geheimnissvoller“ Ankündigungsevents gepublished worden (z.B. GC4Z63P). Im November ging es dann mit ein paar Events-Caches weiter. Wobei, ob man bei genau 81 Caches auf dem 50. Breitengrad noch von „ein paar“ sprechen kann, ist sicherlich diskutabel. Um den Giga-Ansturm zu umgehen, haben wir die Eventcaches bereits im Januar (an einem Tag) gemacht. Dass es auch Kritik an dem „Trail“ gab, können wir nachvollziehen. 81 Caches sind schon eine Menge und es ging hierbei sicherlich auch viel um Statistik-Cachen. Trotzdem macht die Runde ob der vielfältigen Rätsel Spaß und die Locations wurden größtenteils auch mit Bedacht ausgewählt. Einzig etwas schönere Behälter wären nett gewesen, wie wir in unseren Logs ja schon anklingen lassen haben. Alles in allem war aber für jedem was dabei und so können wir auch die Eventcaches nur loben.

 
Labcaches
Neben den Eventcaches gab es natürlich auch wieder einige Labcaches zu machen. Dass ich Labcaches für eine tolle Alternative zu richtigen Caches bei Mega/Giga-Events halte, habe ich ja schon mehrfach geschrieben und begründet:

Im Hinblick auf zukünftige Megas könnten Lab-Caches insgesamt aber eine gute Alternative zu richtigen Caches sein. Sie sind nicht auf Dauer angelegt und benötigen keine Logbücher. Da dementsprechend auch keine Verstecke angelegt werden müssen, lassen sie sich umweltverträglicher anlegen und finden – wie bewiesen – auch mitten in der Stadt ihren Platz.

 
Die 30 für das Giga entworfenen Labcaches übernahmen diese von mir skizzierte Aufgabe bravourös. 20 Labcaches waren dabei so angelegt, dass sie wichtige und interessante (meist historische) Stellen in der Mainzer Altstadt zeigten. Man konnte sie also quasi wie einen Stadtführer nutzen, was einer der Grundideen des Geocaching – das Zeigen interessanter Stellen – ja ziemlich nahe kommt. Die restlichen zehn Labcaches hatten das Maze zum Thema, so dass man dieses betreten musste um die Labcaches zu bearbeiten.

 
Maze
Das Maze selbst dürfte ein weiterer wichtiger Grund gewesen sein, warum am Ende so viele Geocacher ihren Weg nach Mainz gefunden haben. Immerhin gab es hier ein besonders seltenes Icon für die Statistik. Doch auch abseits davon war das Maze sehr interessant und sehr schön gemacht – insbesondere die Statistiken haben mich begeistert. Die tschechischen Erbauer haben wirklich ganze Arbeit dabei geleistet Geocaching für die breite Masse greifbar zu machen. Könnte man das Maze als Dauerausstellung etablieren, dann wäre sicher auch beim Thema Öffentlichkeit (siehe oben) geholfen. Im Rahmen eines Giga-Events dürfte dies jedoch schwerlich möglich sein. Das kleine Maze war dem Besucheransturm des Gigas nämlich keinesfalls gewachsen. Wartezeiten von über zwei Stunden waren die Folge und hätten wir uns nicht vorsorglich schon um 8:10 Uhr (Öffnung war um 8:30 Uhr) angestellt, ich weiß nicht, ob wir selbst hineingegangen wären. Das ganze wurde zudem durch zwei Fakten verschärft, die ich persönlich für schlechte Entscheidungen halte und die auch meine einzige Mini-Kritik am Event selbst sind: 1) Wenn eigentlich von vorneherein klar ist, dass das Maze sehr voll wird, warum platziert man dann noch zehn Labcaches im Maze? 2) Einigen Cachern dürfte es wirklich nur um das Icon, also einen Logbucheintrag, gegangen sein – Warum nicht das Maze-Logbuch frei zugänglich machen? So musste man erst durchs Maze um sich eintragen zu können. Abseits hiervon aber wirklich eine tolle Sache dieses Maze. Vielleicht können die Schweizer (die, wie man so hört, im nächsten Jahr das Maze haben werden) ja noch einmal überdenken, ob man das Logbuch nicht draußen platziert? 🙂

 
Verpflegung
Diesen Punkt nehme ich eigentlich nur auf, weil ich ihn bei den letzten Reviews drin hatte. Da im Vorfeld ja schon klar war, dass Taschen mit reingenommen werden dürfen, konnten sich die Cacher nach Belieben selbst verpflegen. In der Mainzer Innenstadt gab es natürlich auch Restaurants für jeden Geldbeutel (von der gelben Möwe bis hin zum Nobelitaliener). Zudem konnte man in der Rheingoldhalle Kuchen für 2€ erwerben und draußen auf dem Eventgelände standen Buden, welche zu normalen Jahrmarktpreisen allerlei Kleinigkeiten feilboten. Insofern: Alles super auch von dieser Front!

 
Fazit
Mir – und so ziemlich allen, mit denen ich gesprochen habe – hat das Giga-Event wirklich fabelhaft gefallen. Es war alles da, was man erwarten konnte, die Coins und T-Shirts sind schick, die Location mehr als passend und die Organisation insgesamt spitze. Am Samstagabend wurde es leider auf einmal etwas leer. Ich selbst bin dann weiter zu Kighthawks Geocamp gefahren, ein Bericht hierrüber würde den Umfang des Posts nun aber wirklich sprengen. Auch beim Thema sonstige Events um das Giga herum neben dem Hauptevent lasse ich anderen Schreibern gerne den Vortritt. Wenn es das Event nächstes Jahr wieder geben würde: Wir wären nicht nur aufgrund der geringen Distanz in jedem Fall wieder dabei. Jetzt gönnen wir der Orga aber erstmal ein bisschen Ruhe zum Cachen! Besten Dank!

11 Kommentare

  1. Ping: Medienecho zum Gutenberg 2015 Giga Event & GPS MAZE in Mainz - GeocachingBW
  2. odominiko

    Ich bin mir sicher, dass ohne Punkt und Icon hier nicht die Massen aufschlagen würden. Warum auch, es gäbe ja schlicht nichts dafür. Viele haben jedoch noch nicht kapiert, dass es für die erhaschten Punkte auch nichts gibt.Gerüchten zu folge soll es jedoch 20km vor Helgoland auf einem Kutter einen Seemann geben, der einem pro Fund-Punkt einen €uro ausbezahlt. Für ein Maze gibt es 5 €uro *kicher* Ich bekomme davon 0,0001 €ent, wegen der Werbung. 😛
    Mal ehrlich. Wer besucht das MAZE wegen des Inhalts? Das MAZE ist etwas für Muggel aber sicher nichts für Geocacher. Es gab dort nichts, was man nicht schon wusste. Ach doch: Ein Logbuch 🙂 Kluge Cacher haben sich nicht in der Maze-Warte-Schlange angestellt sondern das Event einfach so geloggt oder sich vorgedrängelt. *G* Was ist mit den Labaches? Die CODES gab es in den jeweiligen Social-Network-Gruppen schon bevor das Event so richtig gestartet ist… Als GIGA-Event-Besucher kann ich von mir aus sagen: Das GIGA-Event war sehr sehr gut organsiert. Die Preise waren in Ordnung. Ich habe mich gut unterhalten. Das Angebot war sehr reichhaltig und für jeden, der dieses Hobby ausübt, war etwas dabei. Für alles an einem Tag eigentlich schon zu viel. Quasi schon ein Überangebot. Ach ja, wer noch nicht genügend Logs gehabt hat der konnte sich nach den Cachertrauben orientieren und nachfragen, was er denn da gerade loggt. Obwohl die Challenge-Caches zunächst einmal gestrichen sind wurde schon fleissig die 13er (12 + Labcache) ICON Challenge absolviert. Hier besteht wohl noch Hoffnung, dass Jeremy nach einem Jahr Abstinenz in die alten Muster zurück fällt.

    • Mtn

      Es ist also alles wie immer: Wer möchte, darf sich ohne Ende selbst bescheißen!

      Du hast schon Recht, ohne Punkt geht wohl nichts. Das ist ja der Witz bei der Sache insgesamt: Ich bin begeisterter T5-Kletterer. Aber ohne ne Dose würde ich wahrscheinlich nie einen Baum hochgehen. Das ist wohl einfach das Tüpfelchen auf dem i.

      Wir sind übrigens alle Labcaches abgelaufen und haben dabei einige schöne Stellen gesehen. Das Maze fand ich auch – zumindest die Statistiken – ganz interessant. Für mich persönlich hat es sich also auch abseits der Punkte gelohnt. Aber das muss ja jeder selbst wissen.

    • webmicha

      Es täte manchem Cacher und auch Owner gut sich so ein MAZE mal anzuschauen. M. E. dürfen die wenigsten behaupten alles zu wissen was es zum Geocaching zu wissen gibt.

      Ich fand das MAZE sehr gut. Toll präsentiert, hoher Informationsgehalt und vor allem auch aktuell.

      Diese Wanderausstellung müsste eigentlich ständig durch Europa tingeln, und an jedem Austellungsort dabei mindestens 2 Wochen zugänglich sein.

      Ich bin übrigens nur wegen Event & Maze nach Mainz gefahren. Weil ich Leute treffen wollte die ich sonst nicht sehe und eine Ausstellung besuchen die es (leider, s. o.) nicht oft gibt.

      Das alles war hervorragend organisiert und die Labcaches gehören zu Besten was ich bisher bei Großevents gesehen habe. Das ist mMn auch der richtige Weg.

  3. kai

    ich war ja nur sehr kurz vor ort, da ich auf der durchreise war aber ich kann mich deinem bericht nur anschließen: ein gut durchorganisiertes giga mit vielen ständen drinnen und draußen. die verpflegung wurde vorm haupteingang eingenommen (preislich und geschmacklich ok).

    wir hatten 2 muggel eingeladen und die waren recht angetan von der gut durchorganisierten abwicklung am eingang. an den ständen in der halle hatten wir uns ausführlich über das thema geocaching informieren können (meißt in verbindung mit einem verkaufsgespräch, was aber nicht schlimm war – wir mußten ja nichts kaufen).

    in den nebenräumen die workshops wurden aufgrund zeitmangel zwar nicht besucht aber durch gespräche mit befreundeten cachern wurden durchweg positive eindrücke vermittelt.

    ich habe für mich beschlossen, bei meinem nächsten mega oder giga eventbesuch am veranstaltungsort zu übernachten um das ganze eventgefühl besser genießen zu können. evtl. werde ich dann meine arbeitskraft für einen dienst anbieten…ich habe gehört, dann bekommt man ein tolles t-shirt…. ;-)))

    clödy

  4. compaswalker

    Sehr schön gemachter Bericht. Ich kann mich den Inhalten absolut zu 100 % anschließen und es wäre sehr schade gewesen wenn ich mich trotz Handicap da nicht hingeschleppt hätte.
    Unser erstes Giga wirklich ein must have…

  5. die schweigende Mehrheit

    Wenn man danach geht was die Leute vor Ort sagen war jedes Event wahrlich fantastisch, egal wie es wirklich war. Dass erstaunt mich immer wieder 😎 Das Gebäbbele reisst einfach nicht ab dass Geocaching kein Nischenhobby mehr ist, letztlich würde ich das sogar unterschreiben. Leider wird das aber dahingehend ausgelebt das manche meinen dass sei nun Grund genug jeden damit zu beglücken, selbst wenn er das gar nicht möchte…

    Und sorry, nimm mal das Maze-Icon und die restliche Statistik-Orgie weg und vergeb keinen Punkt für Events und dann schauen wir mal ob da noch ein Giga zustande kommt… Ok, ums einfach zu machen schauen wir mal ob es zumindest noch für ein Mega reicht…

    Aber man kann sich natürlich auch immer wieder erzählen dass einfach das Event toll war und oft genug erzählt glaubt man es dann auch irgendwann.

    Nicht falsch verstehen, das Event mag gut gewesen sein oder auch nicht, aber oft genug ist die „Log-Welt“ wirklich das verlogenste was es so gibt. Und gerade bei diesem Event stellt sich die Frage kommen die Menschen wirklich wegen dem Event oder wegen Icon, Souvenir und Matrix?! Es sei denn man meint das würde das Event ausmachen, dann passt es wieder 😎 Und ist das noch Geocaching den Cachern die Caches hübsch mundgerecht aufbereitet bereit zu legen damit sie ihre Statistik pimpen können? Wäre es da nicht einfach die Logs auch ohne vor Ort gewesen zu sein frei zu geben?

    • Moni

      Du klingst ziemlich negativ!
      Wir sind beeestimmt ca. 400km gereist um nuuur die Icons abzufassen!
      Und wir haben nicht einen Cache von der Matrix gemacht, obwohl wir Zeit(Donnerstag bis Sonntag vor Ort gewesen) genug dazu hatten.
      Durch das Giga haben wir Mainz kennengelernt!
      Es war super!

    • Mtn

      Ich finde das auch zu negativ. Klar, die Cacher kommen schon auch deshalb, weil es einen Punkt gibt. Im Vordergrund steht aber – so hoffe ich – die besondere Atmosphäre eines solchen Events und das, was sonst so an Programm geboten wird.

      • slini11

        „Im Vordergrund steht aber – so hoffe ich – die besondere Atmosphäre eines solchen Events und das, was sonst so an Programm geboten wird.“ Würde ich auch so unterschreiben. Ich habe auch nur das Giga, das Maze und zwei anliegende Tradis am gestrigen Tag geloggt. Sonst habe ich mir die Zeit auf dem Eventgelände vertrieben, hab mit Leuten gequatscht, mir die Stände angesehen und nen Vortrag gehört. Sicherlich gab es auch viele, die vorwiegend wegen den Icons und dem d5-t5 grid gekommen sind aber das halte ich nicht für verwerflich. Wenn das Logbuch draußen für jeden offen gelegen hätte, wäre die Schlange sicherlich deutlich geringer gewesen. Aber diesen Vorschlag halte ich, wie oben im Artikel beschreiben, für falsch. Ich logge ja nicht nur ein Final, nur weil ich die Koords dessen kenne. Es geht ja um den Weg, sprich in diesem Fall um die Ausstellung. Und dann muss man die Schlage eben in Kauf nehmen. Also ich fand das Event, auch wenn du (D-Buddi) sowas vielleicht nicht so gerne hörst, gut gelungen. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass es zu wenig (interessante) Vorträge gab. Sonst hat die Orga, soweit ich das für den Samstag beurteilen kann, wirklich hervorragende Arbeit geleistet :).

        • die schweigende Mehrheit

          Sorry, völliger Quatsch zu unterstellen das ich das nicht gerne hören würde! Es sei jedem gegönnt, aber es sei mir ebenfalls erlaubt die Vermutung zu haben das es ohne besondere Icons wie Maze oder andere Statistikspielereien nicht mal ein Zehntel der Besucher gehabt hätte!

          Mir ist auch unklar warum immer gleich beleidigt reagiert wird wenn man das dann auch mal artikuliert… Ich unterstelle ja gar nicht dass alle und jeder nur wegen der Punkte oder ähnlichem dort hingefahren sind sondern vermute lediglich dass es ein Großteil genau so macht.

          Wie gesagt, Punkte weg, Maze-Icon weg und dann wäre es spannend zu sehen ob der Zulauf ähnlich gewesen wäre! Mal ehrlich, 90 Minuten Schlange vor einer Ausstellung die fast niemanden wirklich interessiert, die für Einsteiger ist und über die man überall lesen kann das sie eigentlich nix bietet und das hat nix mit dem Icon das es nur dort gibt zu tun? Guter Witz 😎

          Ich finde die Icon-Sammler ja auch gar nicht schlimm, was mich letztlich stört ist diese Verlogenheit.

          Aber noch mal ganz klar, jeder der dort Spaß hat dem sei es doch gegönnt, der lebt das Hobby halt anders als ich was ja nicht schlechter sein muss!

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