Großevent in Stade

In rund drei Monaten soll in meiner Heimatstadt Stade ein sogenanntes Großevent stattfinden. Ich habe lange überlegt, ob ich dazu etwas schreiben soll und ob ich hinfahre. Letzteres ist weiterhin noch nicht entschieden, wenngleich sich ein Besuch dort natürlich bestens mit Familienbesuch verbinden ließe und der hohe Norden immer eine Reise wert ist. Die Region um Stade (inbesondere das Alte Land) und die über 1000 Jahre alte Stader Innenstadt sind auch abseits des Familienbesuchs touristisch sehr interessant.


Der erste Punkt (das Schreiben über das Großevent) hat sich in jedem Fall für mich auch soeben erledigt, denn diesen Job hat dankenswerterweise Micha von GeocachingBW übernommen. Der Artikel spiegelt auch meine Bedenken bezüglich des Megas wieder, weshalb ich mich hier mit der Verlinkung begnüge.

(Nicht nur) Neue Blogs und Youtube-Kanäle für T5-Kletterer

Wie mir in den letzten Tagen beim Surfen (im Internet) aufgefallen ist, gibt es aktuell gleich mehrere neue Blogs und Youtube-Kanäle, die sich mit Fragen rund ums T5-Klettern (bzw. SZT) auseinander setzen. Vermutlich ist dies auch auf stärkeren Wettbewerb zurückzuführen. Was auch immer die Gründe aber sein mögen, in erster Linie profitieren natürlich die interessierten T5-Kletterer. Wenn auch ihr euch für das Thema interessiert, so findet ihr hier eine kleine Auflistung neuer und alter Blogs und Youtube-Kanäle rund ums Thema.
 
Blogs

  • ASGF – Blog und Youtube-Kanal in einem
  • Climbtools
  • Night Fly – einer der T5-Pioniere; leider seit 2012 inaktiv
  • Offrope – der neue Blog von Blacksafe/der KSE
  • Pilotschnur – leider lange keine Aktualisierungen mehr; dennoch sehr interessant

 
Youtube-Kanäle

 
Daneben bietet die Website von Geoclimbing viele lesenswerte Informationen. Einen weiteren Youtube-Kanal, den ich an dieser Stelle zudem noch kurz empfehlen möchte, obwohl er eigentlich T5 nur am Rande behandelt, ist End of the Comfort Zone.
 
Ihr kennt weitere interessante Blogs/Youtube-Kanäle/Websites zum Thema? Immer her damit! Ich erweitere die Liste gerne!

Das war das Mega am Meer (GC54932)

Während sich die vergangenen Megas/Gigas (zumindest die, die wir besucht haben) sich ja stets versucht haben gegenseitig zu übertrumpfen, was Programm und allgemeines Angebot (Händler, Lab-Caches und andere Aussteller) anging, so war das Mega am Meer gänzlich „anders“. Wie gewohnt backten die Nordlichter (zu denen ich mich übrigens auch zähle) nämlich eher kleine Brötchen und so war das erste Mega eher eine Einladung die ohnehin vorhandenen Attraktionen in und um Bremerhaven zu zeigen, dann eine Geocaching-Großveranstaltung.

 

Mega am Meer

 

Location
Das Hauptevent fand in den Bremerhavener Havenwelten statt.
 

Die Havenwelten sind ein maritim angehauchtes Viertel im Zentrum Bremerhavens, das in seiner jetzigen Form zum Großteil ab dem Jahr 2000 entstanden ist und zwischen der Neuen Bürger (der Fußgängerzone mit Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants) und dem Weserdeich liegt.
 
Rund um die Außenfläche, auf der das MEGA am MEER Samstags-Event stattfindet, befinden sich zum Beispiel das Deutsche Schiffahrtsmuseum, das Mediterraneo Shopping-Center, das Klimahaus 8° Ost, das Auswandererhaus und der Museumshafen mit dem Segelschiff Seute Deern, dem Feuerschiff Elbe 3 und Museums-U-Boot Wilhelm Bauer.

(Entnommen der Eventhomepage)
 

Anders als beim Giga in Mainz diente als Eventlocation also keine geschützte Halle, sondern ein Außenareal. Gerade beim etwas wechselhafteren norddeutschen Wetter eine aus unserer Sicht mutige Wahl, zumal es während des Megas immer mal wieder regnete. Da die Location zudem nicht abgesperrt wurde, kam es zu einer starken Durchmischung von Muggeln und Geocachern. Zusammen mit den wenigen Ausstellern (es waren nicht mal alle üblichen Verdächtigen da), einem Toilettenhäuschen und ein paar Fressbuden entstand so für uns eher Straßenfest- als Megastimmung. Ein Geocacher fragte sich (in etwas übertriebener Härte) auf Facebook in diesem Zusammenhang sogar, warum er überhaupt Eintritt gezahlt hatte. Und so ganz können wir diesen Gedankengang nicht verübeln, da ja auch Muggel die gleichen Attraktionen nutzen konnten ohne etwas zu zahlen.
 

Logbuch
Das Logbuch war außen an einem Seecontainer angebracht und bestand aus einem großen Transparent. Das maritime Thema wurde also aufgegriffen, Basteleien in Richtung eines Gutenberg-Logos oder eines Apfels (Big Äppel Mega) fehlten jedoch. Zum Loggen aber in jedem Fall vollkommen ausreichend!
 

Eventcaches
Gesonderte Eventcaches gab es nach unserer Beobachtung nicht. Dafür wurden am Mega-Tag die umliegenden Caches mit großen Logbüchern (Schnellhefter) ausgestattet, so dass die Caches dem Ansturm gewachsen waren. Gut so!
 

Labcaches
Labcaches haben sich ja mittlerweile als fester Bestandteil eines jeden Megas/Gigas etabliert und so wurde auch am Mega am Meer nicht mit diesem Cachetyp gegeizt. Die Aufgaben/Locations waren interessant und die Fragen nicht allzu schwierig, so dass das Sammeln der 10 Codes quasi im Vorbeigehen erledigt werden konnte. Eine Aufgabe, der wir uns gerne gewidmet haben, nachdem das eigentliche Eventprogramm (siehe nächster Punkt) ja nicht übermäßig umfangreich ausfiel. Doch auch hier müssen wir leider etwas kritisieren: Aus Angst, dass die Listen frühzeitig bei Facebook und anderen Tauschgruppen auftauchen, wurden die Labcaches erst am Freitagabend um 17:00 Uhr freigeschaltet. Dadurch wurde uns die Möglichkeit genommen diese noch vor dem Event aufs GPSr zu laden und so liefen wir am Freitag schon mal an mehreren Labcaches vorbei und mussten uns nach der Heimkehr noch der Übertragung widmen. Dass die Labcache-Laufzeit zunächst zudem nur bis Sonntagmittag angesetzt war, sorgte zudem für zusätzlichen Stress.
 

Programm
Programmatisch hatte dieses Mega für uns leider nicht allzu viel zu bieten. Klar, es gab bei allen Attraktionen um das Gelände herum vergünstigten Eintritt. Aber diese kann man ja auch ohne ein Mega besuchen (abseits davon, dass Bremerhaven wohl ohne Mega keine Wunsch-Reisedestination von uns wäre). Der kurzfristig anberaumte Lockpicking-Workshop war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Ansonsten gab es eine Hüpfburg für die Kinder und am Abend das wohl eigentliche Highlight, das Dosenfischerkonzert. Letzteres versäumten wir allerdings, da es für unseren Nachwuchs zu spät wurde und wir, ehrlich gesagt, auch keine besonders großen Dosenfischer-Fans sind. Insbesondere Musikgeschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
 

Verpflegung
Da wir uns größtenteils abseits des Events verpflegten (wir waren ja auch nicht viel auf dem Gelände), können wir diesmal nicht allzu viel zur Verpflegungssituation sagen. Augenscheinlich war sie aber fischlastig, aber wirklich gut und günstig. Großes Lob hierfür!
 

Fazit
Ein Mega zu organisieren ist eine große und undankbare Aufgabe, die wir selbst nicht übernehmen wollten. Insofern sind wir alle den Organisatoren zu Dank verpflichtet, dass sie diese Arbeit für die Community übernommen haben. Nichtsdestotrotz hatten wir uns vom Mega am Meer dann aber doch etwas mehr bzw. etwas anderes erhofft. Für unsere Erwartungshaltung können aber die Organisatoren natürlich nichts. Also: Auch wenn es uns selbst nicht umgehauen hat und das Mega insgesamt etwas „anders“ war, so möchten wir uns doch für den Besuch im hohen Norden bedanken!

Gutenberg Giga 2015 – Mainzigartig gigantisch (GC50FTF)

Wenn der Eventsommer so weiter geht, wie er jetzt mit dem Gutenberg Giga begonnen hat, dann braucht Rudi Carell nicht länger nach wärmeren Temperatur fragen. Das Giga-Event in Gutenberg war nämlich – im übertragenen Sinne – wirklich sonnig. Und das lag wohl nicht nur am Wetter (das sah beim ersten Giga weltweit ja noch ganz anders aus), sondern primär an der sehr guten und professionellen Organisation des siebenköpfigen Orgateams, welche den über 10000 Besuchern erst einen so tollen Tag ermöglichte.

 

mz

 

Thema Öffentlichkeit
Bevor es zum eigentlichen Eventbericht geht, möchte ich mich noch kurz einem Thema widmen, welches bei diesem Event vielleicht eine größere Rolle spielte, als es bislang der Fall war: Nichtcacher (aka Muggels), insbesondere aus der Politik. JR849 – dessen Blog ich sehr schätze, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind – hat ja schon (mal wieder) schwärzeste (bzw roteste) Szenarien an die Wand gemalt und von der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf eine Unterwanderung der Geocaching-Community durch die SPD geschlossen:

Die Frage, ob ein Geocaching-Event eine politisch angehauchte Schirmherrschaft braucht, wird sich auf der Händlermeile und bei der Suche nach den extra ausgelegten Porno- Power-Dosen für eine garantiert volle 81er-Matrix vermutlich keiner so wirklich stellen.

 
Doch, die Frage kann man durchaus stellen, auch wenn man – wie ich – den derzeitigen Kurs mitschwimmt und sogar Powertrails mag. Deshalb hier meine 2 Cents: Geocaching ist längst nicht mehr nur ein Nischenhobby von dem niemand etwas weiß. Aktuell liegen circa 330.000 Dosen in Deutschland. Die Anzahl der Geocacher dürfte noch einmal wesentlich größer sein. Selbst das Bahn-Magazin macht schon Werbung für und mit Geocaching. Das ganze bringt natürlich auch Probleme mit sich und es bringt „uns“ gar nichts, wenn wir schmollend an längst vergangene Zeiten zurückdenken, in denen es diese Probleme nicht gab. Stattdessen müssen wir versuchen in der (vom Geocaching eventuell betroffenen) Öffentlichkeit zu werben und über das Hobby aufzuklären. Und wie könnte das besser geschehen, als wenn wir sowohl Politik als auch Medien auf unsere Seite holen? Mit der Schirmherrschaft ist genau das passiert und es gab sogar noch mehr Verbindungen in den Verwaltungsapparat hinein: Das City-Marketing hat das touristische Potential erkannt und dabei geholfen das Event zu organisieren. Das Bezahlsystem lief beispielsweise über das City-Marketing und das hat ganz wunderbar geklappt. Welche rechtlichen Konsequenzen/Vorteile aus der Partnerschaft erwachsen sind, sind mir nicht bekannt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auch auf dieser Ebene nicht nachteilig war. Aus meiner Sicht also insgesamt eine gute Sache. SPD-Stände etc gab es übrigens nicht. Warum auch? Die Ministerpräsidentin ist ja in ihrer Eigenschaft als eben diese und nicht als Parteibotschafterin aufgetreten…

 
Location
Bereits die Eventlocation erwies sich direkt nach dem Betreten als richtige und gute Wahl: Während es bei einigen Megas (und Gigas) im letzten Jahr zu Platz- und anderen Problemen gekommen war, die im direkten Zusammenhang mit der Location standen, bot die Mainzer Rheingoldhalle auf 7.000m² (die aber nicht komplett genutzt wurden) genügend Platz für Stände, Helfer und Programm. So war jederzeit überall eigentlich ein gutes Durchkommen möglich und auch die sowohl in den Foyers als auch im Kongress-Saal untergebrachten Stände waren zwar gut besucht, aber nicht völlig überlaufen. Den Shopping-Bedürfnissen der Besucher stand also nichts entgegen.
Davon abgetrennt waren die verschiedenen Säle in denen Vorträge gehalten, Coins getauscht und das Kinderprogramm veranstaltet wurden. Auch hier war nichts überlaufen und die Abtrennungen sorgten dafür, dass es weder innen noch außen zu laut wurde.

 
Logbuch
Im Kongress-Saal befand sich neben den Ausstellern auch das gigantische Logbuch: Ein großer weißer Quader (eigentlich ein Sockel), über dem das Maskottchen des Gutenberg Gigas stand und den Logvorgang überwachte. Platz war auch hier reichlich vorhanden und soweit ich es beobachten konnte, kam das Logbuch sowohl bei den Cachern als auch beim Groundspeak Headquarter sehr gut an. Gerüchten zufolge nimmt letzterer den kleinen Gutenberg jetzt sogar mit nach Hause.

 
Eventcaches
Dass großes auf uns zukommen würde, ließ sich schon lange im Vorfeld erahnen. Zunächst war ja bereits vor einem Jahr eine Reihe „geheimnissvoller“ Ankündigungsevents gepublished worden (z.B. GC4Z63P). Im November ging es dann mit ein paar Events-Caches weiter. Wobei, ob man bei genau 81 Caches auf dem 50. Breitengrad noch von „ein paar“ sprechen kann, ist sicherlich diskutabel. Um den Giga-Ansturm zu umgehen, haben wir die Eventcaches bereits im Januar (an einem Tag) gemacht. Dass es auch Kritik an dem „Trail“ gab, können wir nachvollziehen. 81 Caches sind schon eine Menge und es ging hierbei sicherlich auch viel um Statistik-Cachen. Trotzdem macht die Runde ob der vielfältigen Rätsel Spaß und die Locations wurden größtenteils auch mit Bedacht ausgewählt. Einzig etwas schönere Behälter wären nett gewesen, wie wir in unseren Logs ja schon anklingen lassen haben. Alles in allem war aber für jedem was dabei und so können wir auch die Eventcaches nur loben.

 
Labcaches
Neben den Eventcaches gab es natürlich auch wieder einige Labcaches zu machen. Dass ich Labcaches für eine tolle Alternative zu richtigen Caches bei Mega/Giga-Events halte, habe ich ja schon mehrfach geschrieben und begründet:

Im Hinblick auf zukünftige Megas könnten Lab-Caches insgesamt aber eine gute Alternative zu richtigen Caches sein. Sie sind nicht auf Dauer angelegt und benötigen keine Logbücher. Da dementsprechend auch keine Verstecke angelegt werden müssen, lassen sie sich umweltverträglicher anlegen und finden – wie bewiesen – auch mitten in der Stadt ihren Platz.

 
Die 30 für das Giga entworfenen Labcaches übernahmen diese von mir skizzierte Aufgabe bravourös. 20 Labcaches waren dabei so angelegt, dass sie wichtige und interessante (meist historische) Stellen in der Mainzer Altstadt zeigten. Man konnte sie also quasi wie einen Stadtführer nutzen, was einer der Grundideen des Geocaching – das Zeigen interessanter Stellen – ja ziemlich nahe kommt. Die restlichen zehn Labcaches hatten das Maze zum Thema, so dass man dieses betreten musste um die Labcaches zu bearbeiten.

 
Maze
Das Maze selbst dürfte ein weiterer wichtiger Grund gewesen sein, warum am Ende so viele Geocacher ihren Weg nach Mainz gefunden haben. Immerhin gab es hier ein besonders seltenes Icon für die Statistik. Doch auch abseits davon war das Maze sehr interessant und sehr schön gemacht – insbesondere die Statistiken haben mich begeistert. Die tschechischen Erbauer haben wirklich ganze Arbeit dabei geleistet Geocaching für die breite Masse greifbar zu machen. Könnte man das Maze als Dauerausstellung etablieren, dann wäre sicher auch beim Thema Öffentlichkeit (siehe oben) geholfen. Im Rahmen eines Giga-Events dürfte dies jedoch schwerlich möglich sein. Das kleine Maze war dem Besucheransturm des Gigas nämlich keinesfalls gewachsen. Wartezeiten von über zwei Stunden waren die Folge und hätten wir uns nicht vorsorglich schon um 8:10 Uhr (Öffnung war um 8:30 Uhr) angestellt, ich weiß nicht, ob wir selbst hineingegangen wären. Das ganze wurde zudem durch zwei Fakten verschärft, die ich persönlich für schlechte Entscheidungen halte und die auch meine einzige Mini-Kritik am Event selbst sind: 1) Wenn eigentlich von vorneherein klar ist, dass das Maze sehr voll wird, warum platziert man dann noch zehn Labcaches im Maze? 2) Einigen Cachern dürfte es wirklich nur um das Icon, also einen Logbucheintrag, gegangen sein – Warum nicht das Maze-Logbuch frei zugänglich machen? So musste man erst durchs Maze um sich eintragen zu können. Abseits hiervon aber wirklich eine tolle Sache dieses Maze. Vielleicht können die Schweizer (die, wie man so hört, im nächsten Jahr das Maze haben werden) ja noch einmal überdenken, ob man das Logbuch nicht draußen platziert? :-)

 
Verpflegung
Diesen Punkt nehme ich eigentlich nur auf, weil ich ihn bei den letzten Reviews drin hatte. Da im Vorfeld ja schon klar war, dass Taschen mit reingenommen werden dürfen, konnten sich die Cacher nach Belieben selbst verpflegen. In der Mainzer Innenstadt gab es natürlich auch Restaurants für jeden Geldbeutel (von der gelben Möwe bis hin zum Nobelitaliener). Zudem konnte man in der Rheingoldhalle Kuchen für 2€ erwerben und draußen auf dem Eventgelände standen Buden, welche zu normalen Jahrmarktpreisen allerlei Kleinigkeiten feilboten. Insofern: Alles super auch von dieser Front!

 
Fazit
Mir – und so ziemlich allen, mit denen ich gesprochen habe – hat das Giga-Event wirklich fabelhaft gefallen. Es war alles da, was man erwarten konnte, die Coins und T-Shirts sind schick, die Location mehr als passend und die Organisation insgesamt spitze. Am Samstagabend wurde es leider auf einmal etwas leer. Ich selbst bin dann weiter zu Kighthawks Geocamp gefahren, ein Bericht hierrüber würde den Umfang des Posts nun aber wirklich sprengen. Auch beim Thema sonstige Events um das Giga herum neben dem Hauptevent lasse ich anderen Schreibern gerne den Vortritt. Wenn es das Event nächstes Jahr wieder geben würde: Wir wären nicht nur aufgrund der geringen Distanz in jedem Fall wieder dabei. Jetzt gönnen wir der Orga aber erstmal ein bisschen Ruhe zum Cachen! Besten Dank!

Vorschau auf das Eventjahr 2015 – Teil 2

Nachdem ich aus verschiedenen Gründen den Blog in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe (sorry!), folgt an dieser Stelle nun der zweite Teil der hier versprochenen ganz persönlichen Vorschau auf das Eventjahr 2015. Bevor es damit losgeht aber noch ein ganz kurzer Zusatzhinweis:

Das Gutenberg Giga 2015 nähert sich ja mit großen Schritten und immer mehr Details werden veröffentlicht (und es gibt sogar schon erste Berichte). Falls jemand noch keine Übernachtungsmöglichkeit haben sollte, aber kurzentschlossen doch noch hinkommen möchte (oder auch einfach nur auf gemütliches Beisammensein steht), dem sei „Knightkawks Geo Camp“ ans Herz gelegt. Ich bin sicher, dass Knighthawk auch euch verzaubern wird 😉

 

Jetzt aber los mit dem eigentlichen Thema.

 


19.-21. Juni 2015 Mega am Meer, Bremerhaven, Deutschland (GC54932)
Nach den beiden Giga-Events glätten sich die Wogen ein wenig und es geht etwas beschaulicher im hohen Norden weiter. Bremerhaven ist zwar nicht gerade für seine Schönheit bekannt, dafür macht das Programm bereits jetzt Lust auf Meer. So werden allerlei thematisch einschlägige Aktionen angeboten und natürlich kommt auch das verbindende Hobby garantiert nicht zu kurz. Ein besonderes Bonbon – und einer der Gründe, weshalb wir die immerhin 700km Fahrt auf uns nehmen – ist für uns zudem die Möglichkeit das Ganze mit einem Familienbesuch zu verbinden, so dass am Ende sogar noch die Familie etwas davon hat. Und aufs Meer freuen wir uns sowieso. Denn man tau!

 


3.-5. Juli 2015 Red Lion meets Signal, Düdelingen, Luxemburg (GC5GEAD)
Anfang Juli wartet als nächstes das Red Lion meets Signal-Mega auf unseren Besuch. Allen Lost-Place-Fans dürfte die Region ja mehr als bekannt vorkommen, wir selbst waren im vergangenen halben Jahr gleich vier Mal dort um die Highlights abzuarbeiten. Kein Wunder also, dass auch das Mega-Event ganz im Zeichen dieses besonderen Akzent unseres Hobbys steht. So richtig viel ist ansonsten noch nicht über das Mega bekannt. Die Spannung steigt also!

 


17.-19. Juli 2015 Event am See, Geinsheim, Deutschland (GC5BAH2)
Richtig gemütlich wird es schließlich beim Event am See. Das vom Geocaching-Magazin veranstaltete Event am Badesee-Vogel hat uns im vergangenen Jahr ganz besonders gut gefallen, wie man in diesem Artikel nachlesen kann. Dies mag zum einen daran liegen, dass es sich quasi in der Homezone befindet und wir trotz der vergleichsweise geringen Größe somit (fast) alle Geocaching-Freunde und Bekannten dort versammelt vorfinden können. Zum anderen denken wir aber, dass die familiäre Atmosphäre maßgeblich auch durch die schöne Location und die Freundlichkeit des Orga-Teams beeinflusst wird. Wir freuen uns schon jetzt und werden in diesem Jahr erstmals dort auch übernachten (zu sehr humanen Preisen).